10.02.2009

Bibel oder Koran - was wurde gefälscht?

Heute ist es natürlich unmöglich Fälschungsvorwürfe von den sehr alten Büchern kriminalistisch nachzugehen. Es gibt keine Originaldokumente, es gibt keine Augenzeugen, es gibt keine Fingerabdrücke - also keinerlei Beweise die den heutigen Anforderungen genügen würden.
Selbst die angeblich lückenlose Übertragung des Korans kann jeder der sich ein wenig mit der islamischen Geschichte beschäftigt aus berechtigten Gründen anzweifeln.

Es gibt nur das Wort was als Beleg gelten - nichts anderes. Wenig könnte man meinen - aber es kann ausreichen wenn man als gläubiger Mensch verschiedene Grundsätze anlegt. Zum Beispiel:
a) Gott würde niemals Jahrtausende warten bis er sich offenbart.
b) Gott würde niemals etwas Falsches sagen.
c) Gottes Wort würde niemals einen Propheten einseitig begünstigen.

Also versuchen wir mal die Bibel und den Koran unter diesen Grundsätzen zu betrachten:

Gott würde niemals Jahrtausende warten bis er sich offenbart.
Es gilt die Annahme das sich Gott entschieden gegen eine jede Fälschung seines Wortes stellt. Dazu muss man wissen das die Bibel selber aus einer Büchersammlung besteht die eine Erzähltradition von mehr als 8000 Jahre aufweist und in einem Zeitraum von mindestens 1500 Jahren zusammengetragen wurde. 1500 Jahre die zu einer Person hinführen: Jesus
Hier ist keine Lücke zu erkennen, sondern ein konsequenter Glaube der über einen unglaublich langen Zeitraum immer wieder Bestätigung erfährt.
Der Koran hat einen anderen Ansatz. Mohammed lebte 600 Jahre nach Jesus und die Lehren von Mohammed haben kein gewachsenes Fundament, sondern sind erst durch die Verkündung von Mohammed entstanden – das war ca. um 610-620 n. Chr.. Auch wenn Mohammed es gerne anders gehabt hätte und verzweifelt den Anschluss an die Bibel sucht - zu groß sind die Unterschiede zwischen der Bibel und den Koran, zu groß ist der Bruch den Mohammed begangen hat. Der Koran ist keine Fortsetzung der Bibel. Somit stellt der Koran einen neues Werk dar das keine Kontinuität erkennen lässt. Der Islam hat keine Vergangenheit, sondern ist erst zu den Lebzeiten von Mohammed entstanden.
Würde Gott bis 620 n. Chr. schweigen um sich dann erst zu offenbaren?

Gott würde niemals etwas Falsches sagen
Alles was Gott verkündet ist richtig - Gott lügt nicht. Das ist ein Grundsatz den alle monotheistischen Religionen gemeinsam haben.
Wenn man sich mit der Bibel auseinandersetzt stellt man fest das Gottes Wort immer richtig ist. Dazu muss man wissen das man in der Bibel natürlich zwischen Gottes Wort und den Erzählungen um Gottes Wort herum unterscheiden muss. Die Autoren der Erzählungen waren Menschen die so korrekt berichtet haben wie es ihnen möglich war. Nur ist es mit einem Weltbild vor 2000 Jahren nicht möglich jeden Sachverhalt so korrekt darzustellen das man im Jahre 2009 keine Ungereimtheiten finden könnte. Aber darum geht es nicht - die Frage ist ob das Wort Gottes falsch ist und es ist in der Bibel keinerlei Fehler im Wort Gottes zu finden.
Der Koran hat einen anderen Ansatz als die Bibel. Der Koran ist eine Spruchsammlung die viele Weisheiten und Aussagen enthält von denen Mohammed behauptet sie stammen von Allah und wurden ihm vom Erzengel Gabriel übermittelt. Der Umfang des Korans ist im Vergleich zu Bibel sehr klein, er umfasst ca. 10 % der Bibel und ist in vielen Themenbereichen sehr ungenau und lückenhaft.
Aber der Koran soll von Gott sein - jedes Wort, ja sogar jeder Punkt. Da stellt sich natürlich die Frage: Gibt es Fehler im Koran? Ja die gibt es und es gibt auch viele Widersprüche. Fehler und Widersprüche die einen interessanten Einblick auf Mohammeds damaliges Weltbild zulassen und zeigen das hier wohl ein Mensch der Autor war der in seinem Leben hauptsächlich auf der arabischen Halbinsel unterwegs war und auch nur auf das dort vorhandene Wissen zugreifen konnte. Das man damals in Rom, Griechenland, Persien, Indien und China viel weiter war als es der Autor Mohammed vermuten lässt merkt man wenn man den Koran liest.
Das und die vielen Fehler und Widersprüche kann jeder selber feststellen der über eine durchschnittliche Schulbildung verfügt.

Fazit: Der Islam stellt den Koran auf die Stufe "Werk Gottes", was aber der Koran nicht erfüllen kann. Damit macht sich der Islam keinen Gefallen. Besser wäre es den Koran als zeithistorisches Dokument zu sehen, dann könnte man besser mit den Fehlern umgehen und auch viel besser die viele Gewalt, die häufig vorkommende Frauenfeindlichkeit und auch die vielen Beleidigungen anderen Religionen gegenüber besser erklären.

Gottes Wort würde niemals einen Propheten einseitig begünstigen
Der Grundsatz das Gottes Wort gerecht ist und niemanden begünstigt, ist ein wichtiger Grundsatz in der Bibel. Kein Prophet hat einen Sonderbonus, eher ist es sogar so das Gott gerade von Propheten mehr verlangt als von allen anderen. Zum Beispiel Johannes der Täufer, der ausgesprochen spartanisch lebte und letztendlich sogar geköpft wurde. Oder Stephanus, der erste christliche Märtyrer, oder Petrus und Paulus die beide in Rom den gewaltsamen Tod fanden. Es gibt viele Propheten, Apostel und Heilige die für sich selber nur das absolute Minimum in Anspruch nahmen und selbst der Sohn Gottes - Jesus - führte ein bescheidenes Leben um letztendlich am Kreuz unvorstellbare Qualen ertragen zu müssen.
Es ist eindeutig, Gottes Wort in der Bibel begünstigt niemanden und am allerwenigsten die Menschen die es verkünden.
Wie sieht es im Koran aus? Wird im Koran jemand begünstigt? Dazu muss man wissen das der Koran in weiten Teilen ein sehr großes Gewicht auf Moral, Gerechtigkeit und Frieden legt. Allah verlangt viel von seinen Anhängern - ganz besonders von den Frauen die viel zu erdulden haben (wenig Rechte, Prügel bei Ungehorsam, etc...). Männer haben es besser, sie haben viel mehr Rechte, sie dürfen bis zu 4 Frauen haben und wenn das Geld nicht für eine große Familie reicht kann man sich Sklavinnen halten oder Ehen auf Zeit eingehen.
Einem jedoch geht es besonders gut: Mohammed. Er hat die Sondererlaubnis besonders viele Frauen zu ehelichen (12 Ehefrauen und dazu Nebenfrauen/Konkubinen/Sklavinnen) (Koran: 33:50). Für ihn wurde sogar eine Sonderregellungen getroffen das ihm keine Frau verwehrt werden darf, so das er sogar die Ehefrau seines Sohne heiraten konnte. Und Mohammed musste sich über seine Versorgung keine Sorgen machen: Laut Koran stehen ihm 20 % einer jeden Beute zu die aus den vielen Kriegszügen wohl recht umfangreich anfiel (Siehe Beutesure 8. Al-Anfal).

Deshalb starb Mohammed auch nicht als armer bescheidener Mensch, sondern als Herrscher über ein Reich das er brutal erobert hat und das er unter anderem mit Hilfe seines Korans beherrschte.

Mohammed ist eindeutig einseitig begünstigt, er hat Vorteile vom Koran die ganz speziell ihm ein schönes Leben bescheren ... warum eigentlich? Kann das Gottes Wille sein?


Hier wurde nun viel über den Koran und der Bibel gesagt. Jeder ist eingeladen die Aussagen kritisch zu prüfen und zu hinterfragen. Sehr gerne stehen wir für Fragen, Anregungen und Kritik jederzeit zur Verfügung.

Kommentare:

Christoph hat gesagt…

Nehmen wir an dass eines dieser Werke wirklich das Wort Gottes ist:
Alle deine Argumente basieren auf Annahmen die einzig und allein von dir gemacht wurden. Welchen Kontakt zu Gott hast du, dass du sagen kannst dass Gott niemals einen Propheten begünstigen würde?
Das gleiche ist auf alle anderen Argumente übertragbar. Du sagst die Bibel hätte keine Fehler, was sich doch schon durch simple Anwendungen der Radiokohlenstoffdatierung widerlegen lässt (denn laut der Bibel sei die Erde ja irgendwas um die 6000 Jahre alt).

Das letzte Gegenargument zu deinem Text:
Laut deiner Aussage würde Gott niemals gewisse Leute bevorzugen. Warum wird dann im Christentum genauso wie im Islam die Frau unterdrückt und warum hat (um auf dein ersten Arguemnt zu zeigen) Gott bisher mehr als 2000 Jahre gewartet und immernochnichts dagegen gemacht?

stefan hat gesagt…

Hallo Christoph,

danke für Deine Beiträge.

Nehmen wir an dass eines dieser Werke wirklich das Wort Gottes ist:
Alle deine Argumente basieren auf Annahmen die einzig und allein von dir gemacht wurden. Welchen Kontakt zu Gott hast du, dass du sagen kannst dass Gott niemals einen Propheten begünstigen würde?

Mir scheint Du hast nicht gelesen was ich geschrieben habe. Ich habe nicht gesagt das die Bibel das Wort Gottes ist, sondern das es das Wort Gottes enthält. Das ist ein sehr großer Unterschied. Wenn man die Bibel kennt weiß man was ich meine. So gibt es zum Beispiel Bücher die einfach nur geschichtliche Ereignisse erzählen - einige überlappen sich sogar, so das spätestens an dieser Stelle auffällt das es Worte von menschlichen Autoren sind, die von der Beziehung von Menschen zu Gott erzählen. Das ist nicht das Wort Gottes, sondern die Worte von Menschen - die aber von Gott erzählen.
Der Koran soll dagegen das Wort Gottes sein, jedes Wort, jedes Satzzeichen etc. Das ist eines der wichtigsten Fundamente des Islams, was von allen wesentlichen Glaubensrichtungen im Islam auch so gesehen wird.
Merkst Du den Unterschied? Und an dem was die Bibel ist muss man sie messen so wie der Koran an dem gemessen werden muss was er sein soll.

Alle deine Argumente basieren auf Annahmen die einzig und allein von dir gemacht wurden.
Eigentlich nicht - zudem ist alles was ich aufführe so einfach und unkompliziert, das es jeden möglich ist es zu verstehen und nachzuprüfen. Bitte tue es ruhig, nur zu. Lies den Koran, beschäftige Dich mit den Hadithen, lies die Bibel und prüfe nach was ich sage.

Welchen Kontakt zu Gott hast du, dass du sagen kannst dass Gott niemals einen Propheten begünstigen würde?
Jetzt ungeachtet dessen das ich als Christ einen sehr guten und lebendigen Kontakt zu Gott habe, kenne ich und den Koran. Ich weiß was die Bibel von ihren Propheten erzählt und was der Koran sagt. Mohammed passt nicht dazu - weder zu den Propheten der Bibel, noch zu den Propheten im Koran. Weder in der Bibel, noch im Koran werden die Propheten einseitig begünstigt, sondern Propheten sind immer - für ihre Zeit gesehen - gute Menschen die größere Lasten auf sich nehmen als andere, ohne jetzt besonders begünstigt zu werden. Johannes der Täufer ist hier ein sehr gutes Beispiel, und auch Jesus selber.
Das kann jeder selber nachlesen - steht alles in der Bibel und im Koran.


Das gleiche ist auf alle anderen Argumente übertragbar. Du sagst die Bibel hätte keine Fehler, was sich doch schon durch simple Anwendungen der Radiokohlenstoffdatierung widerlegen lässt (denn laut der Bibel sei die Erde ja irgendwas um die 6000 Jahre alt).
Auch hier solltest Du genauer nachlesen was ich sage. Ich sage nicht das die Bibel keine Fehler enthält, ich sage das das Wort Gottes in der Bibel - also nur ein bestimmter Teil bzw. die eigentliche Botschaft der Bibel - keine Fehler enthält. Das ist etwas ganz anderes.
Zudem stimmt das mit den 6000 Jahren nicht wirklich. Wenn man Genesis übersetzt dann besteht die Schöpfungsgeschichte aus 6 Zeiträumen und nicht 6 Tagen. Aber ich will das nicht so hoch aufhängen, da es unwichtig ist. Die Bibel ist ein theologisches Werk, kein naturwissenschaftliches. Wer meint mit Naturwissenschaften Religion oder Gott erklären zu können beschränkt sich auf ein Minimum von dem was wir Menschen erkennen und erklären können, ja er behindert sich richtiggehend. Als ehemaliger Atheist weiß ich hier genau wovon ich rede.

stefan hat gesagt…

Teil 2:

Das letzte Gegenargument zu deinem Text:
Laut deiner Aussage würde Gott niemals gewisse Leute bevorzugen. Warum wird dann im Christentum genauso wie im Islam die Frau unterdrückt und warum hat (um auf dein ersten Arguemnt zu zeigen) Gott bisher mehr als 2000 Jahre gewartet und immernochnichts dagegen gemacht?

Du kennst Dich nicht wirklich im Islam oder im Christentum aus, oder? Fahre mal in den Iran oder nach Saudi Arabien (beides Länder die nach islamischen Regeln leben) und schaue Dir an wie es den Frauen dort geht, vergleiche es mit dem was Du aus Europa kennst.
Und wo wird im Christentum die Frau unterdrückt? Das Christentum ist die erste Religion die den Frauen gleichberechtigte Rechte im Glauben einräumt - eine Sensation für damalige Verhältnisse. Jesus hat ganz selbstverständlich immer zu Frauen und Männern gesprochen und keinerlei Unterscheidung gemacht die Frauen benachteiligen. In einem Fall hat er sogar deutlich gemacht das Frauen ganz besonders zu schützen sind und sich Beispielsweise aus der sexuellen Begierde von Männern kein Grund herleiten lassen darf um Frauen zu unterdrücken. Der Grund warum Muslimas verschleiert sein müssen wird von Jesus 600 Jahre bevor Mohammed geboren wird als das entlarvt was es ist: Falsch verstandene Begierde von Männern das zu Lasten von Frauen ausgelegt wird. Jede verschleierte Muslima bezeugt dieses falsche Frauenbild im Islam und der Vergleich einer Muslima mit einer jeden Christin zeigt schon auf den ersten Blick das Frauen bei Christen nicht auf ihre Sexualität reduziert werden. Das müsste doch auch Dir schon mal aufgefallen sein, oder?
Das Frauen sich Männer nicht mit anderen Frauen teilen müssen ist eine christliche Errungenschaft - das haben die Frauen Jesus zu verdanken. Der Islam zum Beispiel lehrt etwas anderes. Dort darf jeder Mann bis zu 4 Frauen haben und zusätzlich natürlich auch sexuelle Gespielinnen.
Das Frauen mit Männern zusammen Gottesdienste feiern ist für uns eine Selbstverständlichkeit - in vielen anderen Religionen, auch dem Islam bis Heute total undenkbar. Im Islam wird sogar ein Gebet ungültig wenn ein Mann während des Gebetes eine Frau auch nur ansatzweise sieht - bis Heute! Etc...
Hätte Jesus nicht vor 2000 Jahren den Grundstein gelegt, dann hätten die Frauen im Westen bis Heute genauso wenig Rechte wie in Saudi Arabien oder Afghanistan.
Hier könnte man noch viel mehr schreiben. So haben Frauen im Islam vor Gericht nur das halbe Stimmrecht. Oder: Männern wird es im Koran empfohlen die Frauen zu schlagen wenn sie widerspenstig sind. Und vieles mehr. Lies mal den Koran, informiere Dich mal was die Sharia für besondere Rechte und Strafen für Frauen vorsieht. Du wirst Dich wundern...

Viele Grüße und Gottes Segen


Stefan

Netty hat gesagt…

Stefan, wie bitte?

Jesus hat den Grundstein der Emanzipation gelegt.

Warum waren unter seinen Jüngern denn dann keine "Jüngerinnen"?

Wie hat der Grundstein ausgesehen? Indem er eine Steinigung stoppte?

lg Netty

stefan hat gesagt…

Liebe Netty,

bitte verzeih meine Frage, aber sie drängt sich mir schon auf: Hast Du schon mal das Neue Testament gelesen?

Warum waren unter seinen Jüngern denn dann keine "Jüngerinnen"?
Und wer war zum Beispiel Maria, seine Mutter oder Maria Magadalena? Von Jesus war bekannt das ihm viele Männer und Frauen folgten, ein Skandal zur damaligen Zeit.
Stimmt, die 12 Jünger waren Männer, aber damit wiederholte Jesus nur die jüdische Geschichte mit den 12 Stämmen. Sehr wohl aber gab es sehr viele Frauen unter seinen Anhängern und diese Frauen haben auch ganz seine Botschaft verbreiteten - damals auch ein Skandal. Es waren auch Frauen die ihn bis zur letzten Minute am Kreuz begleiteten, es waren auch Frauen die als erste feststellten das er auferstanden war. "Der erste europäische Christ" war eine Frau - also eine Christin - so wie auch die erste Gemeindevorsteherin (Diakon-in) eine Frau war. Etc...
Jesus hat zudem viele Ungeheurerlichkeiten gepredigt. Für ihn gab es keine Männerlehre oder Frauenlehre, sondern jede seiner Aussagen trifft auf Mann und Frau gleichermaßen zu. Wobei es eine Einschränkung zu Lasten der Männer gibt - Jesus macht deutlich das es die Frau an den lüsternen Gedanken des Mannes nicht schuld ist, sondern der Mann ist es. Eine Sensation damals und wie sensationell das ist merkt man wenn man das Bild der Frau im Islam heutzutage, im Jahre 2009 betrachtet. Warum ist die Frau im Islam verschleiert, warum muss sie sich unter Unmengen an Stoff verbergen? Weil im Islam die Frau schuld ist an den lüsternen Gedanken des Mannes.
Merkst Du den Unterschied? Im Islam werden Frauen auf ihre "sexuelle Wirkung" auf Männer reduziert, im Christentum macht Jesus deutlich das Männer sich beherrschen sollen.

Und vieles mehr. Maria zum Beispiel ist ein einmaliges Zeugnis der besonderen Bedeutung von Frauen. Warum hat Jesus eine Frau als Mutter, aber keinen Mann? Josef ist nur "Ziehvater", Maria aber ist seine leibliche Mutter. Das ist eine ganz besondere Würdigung der Frauen, aller Frauen.
Maria, die ganz besondere Frau die eine ganz besondere Bedeutung im Christentum hat. Eine Bedeutung die weit über alle anderen Heiligen hinaus geht, einschließlich der Jünger von Jesus.

... um ein paar Beispiele zu nennen. Über das Thema Jesus und die besondere Bedeutung von Frauen könnte man noch viel viel mehr schreiben.

Viele Grüße und Gottes Segen


Stefan

pjrg73 hat gesagt…

Hallo Stefan

Ich bin auch Christ und bin begeistert wie du das hier so erklärst. Es gibt zwar schon zu viele Bücher, aber dein Werk hier sollte unbedingt veröffentlicht werden!!!
Für mich besteht keine Frage was gefälscht wurde und wer sich hier einen vorteil erschaffte mit dem Koran. Ich persönlich glaube sogar das viele Muslimische Männer das genau wissen das der Koran eine billige Kopie der Bibel ist, aber stell dir vor wenn sie es zugeben würden, dann würden die Lügen-Mauern fallen und wo wären dann Ihre vorteile die sie gegenüber der Frau haben?!
Ich bin eine Person die glaubt, das wenn ich eine Geistige Beziehung zu Jesus habe, die wächst und wächst und diese Beziehung durch nichts aufhalten lasse, das der Geist Gottes in einem so krassen ausmass in mir ist das es jeder sieht und spürt und selber Gott erlebt wenn er nur an mir vorbeigeht, das Glaube ich!!! Wenn wir nur glauben dann werden wir sogar noch grössere Wunder tun als Jesus selbst!!! Jesus Lebt in uns weiter und seine Liebe hört niemals auf!
Liebe Grüsse und Gottes Segen
Pedro

der Balken im Auge hat gesagt…

Ich habe eine Verständnisfrage:

Sie schreiben: „Wenn man sich mit der Bibel auseinandersetzt stellt man fest das Gottes Wort immer richtig ist. Dazu muss man wissen das man in der Bibel natürlich zwischen Gottes Wort und den Erzählungen um Gottes Wort herum unterscheiden muss. ... Aber darum geht es nicht - die Frage ist ob das Wort Gottes falsch ist und es ist in der Bibel keinerlei Fehler im Wort Gottes zu finden.“

Wie unterscheidet man zwischen „Gottes Wort und den Erzählungen um Gottes Wort herum“. Was ist die allgemeingültige Richtschnur, der Maßstab, das Prinzip der Unterscheidung?

stefan hat gesagt…

Hallo Balken im Auge,

Sie sollten die Bibel lesen, dann würde sich vieles was Ihnen Probleme bereitet einfach aufklären. Das sie jetzt diese Fragen stellen, zeigt mir aber das Sie von dem was im Koran über die Bibel steht abrücken. Das ist nur zu empfehlen, weil sie sich so mehr der Realität annähern.

Wie unterscheidet man nun zwischen „Gottes Wort und den Erzählungen um Gottes Wort herum“? Ganz einfach, es steht jedesmal in der Bibel welche Bedeutung oder welcher Hintergrund die Worte haben. Was das "Wort Gottes" ist, ist jedesmal deutlich gekennzeichnet bzw. umschrieben, man kann es nicht übersehen.
Dazu möchte ich noch ein wenig zur Bibel erzählen. Ich denke das ist wichtig damit Sie den Unterschied zum Koran besser erkennen. Die Bibel ist in Buch von Büchern und jedes Buch hat einen anderen Hintergrund und Kontext. Die Bibel ist mehr als 10 mal so groß ist wie der Koran und enthält sehr unterschiedliche Bücher. Neben Gesetzesbüchern, gibt es philosophische Werke, Sammlungen von Weisheiten, Diskussionen und Bücher in denen von der Entstehung der Welt und der Geschichte des Volkes Israel erzählt wird. Dann gibt es zum Schluß das "Neue Testament" mit 4 Evangelien die vom Leben Jesus Christus erzählen und einem Bericht über die Zeit nach der Kreuzigung Jesus. Eine Sammlung sehr unterschiedlicher Briefe von Aposteln gibt dannach nützliche Hinweise um sich mit dem Leben von Jesus besser auseinandersetzen zu können und eine Offenbarung zum Schluß zeigt auf was geschieht und was uns erwartet.
Und jedes dieser Bücher, Briefe und Offenbarungen (es gibt im Alten Testament auch Offenbarungen) hat einen wichtigen Hintergrund.

Der Koran ist ganz anders. Man kann den Koran nicht mit der Bibel vergleichen, weil die Bibel kein Buch ist, sondern eine Büchersammlung. Somit ist bestenfalls ein Vergleich mit einzelnen Büchern der Bibel möglich. Aber auch das klappt nicht, da kein Buch in der Bibel den Anspruch erhebt das Wort Gottes bis zum letzten Punkt zu sein - im Gegensatz zum Koran. Deshalb sind Fehler im Text der Bibel nicht wichtig, während sie im Koran fatal sind. Wichtig ist in der Bibel nur das die Stellen fehlerfrei sind, die das Wort Gottes enthalten. Und das sind sie. Sie sind es auch weil es Gott nur um Theologie und Philosophie geht und nicht wie im Koran auch um Politik, Gesellschaft, Rechtgsprechung und Naturwissenschaften.
Deshalb hat die Bibel auch kein Problem mit einer kritischen Analyse, was beim Koran eine Gotteslästerung darstellt. Deshalb ist die Bibel auch weniger anfechtbar als der Koran, weil die Bibel schon mal irren kann, der Koran aber sich nie irren darf (und wie wir wissen auch irrt).

Gottes Segen


Stefan

Anonymer ReligionsWissenschaftler hat gesagt…

Also lieber Verfasser des Textes. Als erstes möchte ich drauf hinweisen das deine ganz besonderes Talent eine Religion in Dreck zu ziehen, indem man nur scheiße erfindet, sehr großartig ist.

Im Qur-an finden sich keine Widersprüche und keine Fehler. Und wenn es welche geben würde wüssten wir es zu schätzen wenn du diese auch mit Sura und Vers hier niederschreiben würdest... 2. möchte ich klarstellen das das Judentum auch eine (abrahamitsche bzw. monothoistische) Religion ist und es von Respekt wäre wenn du auch die Thora (das buch der juden) hier, auf deiner nicht-so-schlauen art und weise, präsentieren könntest.

Dann möchte ich nochmal daraufhinweisen das Muhammad kein schönes Leben führte, denn sein eigener Stamm drohte ihm mit dem Tod wenn dieser nicht aufhören würde zu predigen! Er lebte weiterhin in Armut trotz der großen Anhängerzahl der Muslime, wenn es ein Reichtum, seitens Muhammad, geben würde dann wäre dieser sicherlich irgendwo vermerkt gewesen. Doch man hat nichts gefunden und wird es auch nicht.!

Des weiteren möchte ich was über den Qur-an sagen!
Eine göttliche Offenbarung kann man sich eigentlich anders nicht vorstellen, der Quran beinhaltet Wissenschaftliche erkenntnisse welche vor 1400 jahren offenbart wurden, aber erst in den letzten jahrzenten entdeckt wurde.

Wer daran interessiert ist kann es mal googlen :-)


Ich finde das der Autor des Textes (ganz oben) ECHT KEIN PLAN hat. und sich einfach ÜBERHAUPT nicht richtig mit Religionen befasst hat. Ich finde zu solchen texten sollten sich nur menschen ranmachen die sich auch damit auskennen und nicht irgendwelche Sätze schreiben die tatsächlich nur die eigene meinung zum ausdruck bringen, was eigentlich nicht falsch wäre wenn er nicht so tun würde als sei er Professor für Ich-kläre-die-Menschen-auf.

Bevor du mir ein Text schreibst, würde ich lieber erstmal VIEEEEEEEL lesen.


danke ;-)

stefan hat gesagt…

Es ist immer wieder sehr interessant wie selten man qualitfizierte Aussagen von Muslimen bekommt. Um das darzustellen habe ich diesen Beitrag freigeschaltet. Leider ist es eine traurige Tatsache das gute inhaltliche Diskussionen mit gläubigen Muslimen offensichtlich nicht möglich sind. Anders ist es mit Menschen islamischer Herkunft die angefangen haben über den Tellerrand zu blicken. Die können schon mal mit Kritik umgehen und auch bestätigen und auch glaubhaft machen warum sie das eine oder andere gut finden. Diese kritischen Muslime sind glaubwürdiger als die anderen, denn diese Muslime wissen wenigstens was sie glauben können und was nicht.
Ein sehr wahrscheinlicher Grund für diese Haltung ist wohl die Erziehung zu einem nicht hinterfragbaren Glauben, die im Islam stattfindet. Der Koran muss stimmen weil er stimmt, Mohammed war ein guter Mensch weil es so geschrieben steht und Mohammeds Vielweiberei war gut weil der Koran es als korrekt umschreibt. Weitere Fragen sind verboten.
Das Ergebnis ist, das viele Muslime den Islam massiv verteidigen, ohne zu bedenken das man eine Religion in der Diskussion nicht verteidigen kann, sondern bestenfalls kann man Punkte theologisch beleuchten. Dazu muss man aber fähig sein Kritisch zu denken und Kritik als Bereicherung und nicht als Beleidigung anzunehmen.
Deshalb regt sich der Muslime "Anonymer ReligionsWissenschaftler" so auf, ohne selber aber in der Lage zu sein etwas inhaltlichens zu bringen. Denn genau gesagt hat er außer ein paar Beleidigungen und einen Verweis auf Google nichts sinnvolles von sich gegeben. Ich versuche das man nachfolgend zu veranschaulichen:

Sein Satz: "Im Qur-an finden sich keine Widersprüche und keine Fehler." ist schon mal unsinnig weil es in der islamischen Theologie sogar Vorgehensweisen gibt die beschreiben wie man mit offensichtlichen Widersprüchen umzugehen hat. Unser "Anonymer ReligionsWissenschaftler" kennt den Koran wohl nicht und wohl auch nicht den Islam.
Sein Satz: "Und wenn es welche geben würde wüssten wir es zu schätzen wenn du diese auch mit Sura und Vers hier niederschreiben würdest..." zeigt dann das er entweder eine Leseschwäche hat oder nicht weiß wie man einen Browser bedient. In diesem Weblog werden ettliche Fehler im Koran genannt, man muss nur wissen wie man die Suchfunktion bedient um sie zu finden … und natürlich lesen.
Sein Satz: "2. möchte ich klarstellen das das Judentum auch eine (abrahamitsche bzw. monothoistische) Religion ist und es von Respekt wäre wenn du auch die Thora (das buch der juden) hier, auf deiner nicht-so-schlauen art und weise, präsentieren könntest." fragt man sich unweigerlich warum ich das sollte. Die Thora bzw. die gesamte Bibel hat kein Probleme kritisch hinterfragt zu werden und wird das auch seit 2000 Jahren.

>Dann möchte ich nochmal daraufhinweisen das Muhammad kein schönes Leben führte,
> ...
Mohammed, der Sproß eines einflußreichen und reichen Klans hat als "Lover" (Sorry, so nennt man das Heute) einer reichen und älteren Frau hat er sicher ettliche Jahrzehnte ein schönes Leben geführt. Mit 40, als er immer heftiger anfing die religiöse Tolleranz in Mekka zu bekämpfen, hat man ihn vertrieben und er ging nach Medina. Von dort organisierte er dann Raubzüge um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Bevorzugte Opfer wurden seine früheren Freunde, die Karawanenbesitzer aus Mekka. Und wie man der Beutesure entnehmen kann, ging es bei den Raubzügen um Beute und Mohammed erhielt nach jedem Beutezug mindestens 20 % der Beute. Brauchte er wohl auch um seine 12 Ehe-Frauen, seine vielen Geliebten und Sklavinnen (mehr als 20) und Sklaven zu ernähren. Ob er angebracht einer so großen Weiberschar als reich zu beurteilen ist ... soll jedem selber überlassen werden.

stefan hat gesagt…

Teil 2:
> Des weiteren möchte ich was über den Qur-an sagen!
> Eine göttliche Offenbarung kann man sich eigentlich anders nicht vorstellen,
> der Quran beinhaltet Wissenschaftliche erkenntnisse welche vor 1400 jahren
> offenbart wurden, aber erst in den letzten jahrzenten entdeckt wurde.
Das Lustige daran ist, das es wirklich Menschen gibt die das behaupten. Ein Blick auf diese "Wissenschaftliche erkenntnisse" zeigt jedoch das sie falsch sind und nur unter extrem großen Interpretationswillen als Erkenntnis zu erkennen sind. Beispiel: Einmal heisst es das Mohammed im Koran gesagt haben soll das die Erde aussieht wie ein Ei und man sagt dazu das dies die fast kugelförmige Form der Erde erklären soll. Streng genommen hat er das nicht gesagt und wenn man die betreffenden Koranstellen liest dann geht es dort auch nicht um Eier oder die Form von der Erde. Aber wenn man einige Koranstellen extrem schräg interpretiert und abartige Übersetzungsvarianten gelten lässt und dazu jede überlieferte Interpretation von Mohamemd und Lebenszeugen von Mohammeds außer acht lässt, dann kann man das herauslesen.
Nun, sieht die Erde aus wie ein Ei? Schaut man die Form eines Eies (gibt es in jeden Supermarkt) an und wenn man in Wikipedia nachschlägt wie die Erde aussieht (für diejenigen die in der Schule nicht aufgepasst haben), dann benötigt man eine große Menge an alkoholischen Getränken um eine Ähnlichkeit zwischen einem Ei und der Erde festzustellen. Und warum Allah nicht gleich kugelförmig gesagt hat um die Form der Erde zu umschreiben (Kugelförmig passt besser, auch wenn die Erde am Aquator etwas dicker ist und sehr leicht Elipsenförmig ist) ... konnte mir bislang auch keiner dieser "Wissenschaftler" sagen.
Das mit den "Wissenschaftliche erkenntnisse" im Koran ist totaler Unsinn, ja eine Verarschung des Islams. Wenn der Koran eine Funktion hat, dann als theologisches Buch. Aber als Naturwissenschaftliches Buch macht der Koran keinen Sinn, ich denke auch nicht das Mohammed vor hatte das sein Buch ein Naturwissenschaftliche Jahrhundertwerk gelten soll. Es soll ein theologisches Werk sein und wer meint man müsse mit phantasievollen Interpretationen unbedarften Zeitgenossen Wissenschaftliche Erkenntnisse vorgaukeln, der macht das jede theologische Ernsthaftigkeit zunichte. Denn was ist der Koran wert, wenn jeder ihn nach belieben umdrehen kann?

Konstantin Schellert hat gesagt…

Hallo Stefan,

ich habe je eine Frage als Kommentar.
Du sagtest,
"Dazu muss man wissen das man in der Bibel natürlich zwischen Gottes Wort und den Erzählungen um Gottes Wort herum unterscheiden muss. Die Autoren der Erzählungen waren Menschen die so korrekt berichtet haben wie es ihnen möglich war. Nur ist es mit einem Weltbild vor 2000 Jahren nicht möglich jeden Sachverhalt so korrekt darzustellen das man im Jahre 2009 keine Ungereimtheiten finden könnte."

Was meinst du genau? Ich habe oft die Diskusionen mit den Leuten, dass die Bibel gefälscht sei und so weiter. Von Menschen geschrieben und vieles mehr. Für mich ist die Bibel Wort Gottes und wenn ich diskripanzen entdecke, da bin sehr vorsichtig um zu sagen die Bibel sei falsch oder so.

Gruß,
Konstantin

Anonym hat gesagt…

Hi Stefan.
Super dein Bericht.
Als ich vor einiger Zeit mal den Quran anfing zu lesen, war ich irritiert da es so viel Gemeinsamkeiten mit der Bibel gab...und zwischendurch geschockt von dem was da steht.
Seitdem recherchiere ich viel (grade heutzutage 2015/2016 wegen der is).
Deine Seite bringt mich so viel. Ich danke Dir dafür.
Gottes Segen.