07.04.2009

Jesus ein Betrüger? Gott ein Betrüger?

Die Kreuzigung von Jesus - ein fürchterliches Ereignis das bis Heute viele Menschen berührt - wird im Islam als Täuschung dargestellt.

Im Koran stehen dazu folgende Worte:

Sure 4:156
Und wegen ihres Unglaubens und wegen ihrer Behauptung, die sie gegen Maria mit einer enormen Lüge vorbrachten
Sure 4:157
und wegen ihrer Rede: "Wir haben den Messias, Jesus, den Sohn der Maria, den Gesandten Allahs, getötet", während sie ihn doch weder erschlagen noch gekreuzigt hatten, sondern dies wurde ihnen nur vorgetäuscht; und jene, die in dieser Sache uneins sind, sind wahrlich im Zweifel darüber; sie haben keine Kenntnis davon, sondern folgen nur einer Vermutung; und sie haben ihn nicht mit Gewissheit getötet.

Es soll also alles nur eine Täuschung gewesen sein?

Das hört sich natürlich viel harmloser an als so der Leidensweg den Jesus gegangen ist: Der Verrat durch einen Jünger, die Demütigung vor den Hohen Rat, das Auspeitschen durch die Römer, die Dornenkrone die ihm aufgesetzt wurde um ihn noch mehr zu quälen und zu demütigen, das Tragen des schweren Kreuzes und natürlich die Kreuzigung - eine der brutalsten Hinrichtungsmethoden die es gibt. Alles Täuschung?

Nur was sagen diese aus dem Koran Worte ebenfalls? Sie sagen das Jesus und Gott diese Show inszeniert haben um andere zu täuschen. Das Sagen die Worte im Koran: "sondern dies wurde ihnen nur vorgetäuscht". Sie sagen das Jesus und Gott Betrüger sind. Der Koran sagt: Jesus und Gott sind Betrüger.

Das muss man sich einmal vorstellen. Was für ein Gottesbild haben Muslime?

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Lieber Stefan,

Ihr Beitrag hat mich einfach nur umgehauen und ich möchte Sie dringlichst ermahnen, aufzupassen welche Rückschlüsse Sie aus Textpassages des Koran ziehen! Vermutungen mögen ja gemacht werden. Jedem das seine. Doch Tatsachen aus Sätzen zu entnehmen, die teils sogar falsch übersetzt werden, sollte man meiden. Eines der größten Probleme der arabischen Sprache ist ihre unglaubliche Vielfälltigkeit und die komplexen Möglichkeiten, die einem Schreiber helfen, ganz bestimmte Aussagen mit Wörtern zu beschreiben, die in einem anderen Kontext oder gar nur einer anderen AUSSPRACHE eine vollkommen andere Bedeutung haben können. Dies nur zur Sprache an sich. Dazu hat selbst Mohammad, ALLAHS Segen sei mit ihm, sagte, die meisten Fehler des Menschen werden mit Ihrer Zunge gemacht, weil sie leicht ist. nur weil man im Islam glaubt, Jesus sei nicht gekreuzigt worden, berechtigt Sie dies bitte schön noch LANGE nicht den Vorwurf der Gotteslästerung so einfach auszusprechen! Vielmehr könnte doch auch die simple These vertreten werden, daß Jesus geschützt oder beschüzt und nie gefunden wurde und man aus der Not keinen Schuldigen zu finden einen Jünger oder Anhänger als Opfer nahm. Immerhin ging es hierbei um politische Machtdemonstration. Und was man nicht alles aus Angst diese zu verlieren tut...

Also noch einmal für Sie: Kein vernünftiger, waherer Muslim wird JEMALS die Heiligen Bücher, Propheten und Schriften verleugnen. Es ist nur so, dass viele der anderen Bücher im gegensatz zum Koran viele Male abgeändert und "verbessert" wurden. Dieser Umstand macht den Koran für viele Menschen dieser Welt glaubwürdiger und authentischer. Auch die Tatsache, dass sehr viele "geborene" Muslims in ihrem Leben öfter aus dem Islam austreten als ihre wissenden Brüder, tut nichts zur Sache, wenn man sich sachlich über den Inhalt der Religion unterhalten möchte. Auch im Westen und Osten gibt es Menschen mit vorbildlichem Verhalten und DIE MEISTEN anderen, die mitlaufen, wobei ein großer Teil davon am Ende mißverstanden hat worum es eigentlich geht. Und genau da ist dann Authentiztät und Originalität einer Quelle sehr wichtig.

Ich möchte mich am Ende noch bei Ihnen bedanken, denn auch durch Ihren Beitrag, so kontrovers ich Ihn auch finden mag, tragen Sie gewollt oder nicht, zur Völkerverständigung bei!

Mit freundlichen Grüßen,
Kash Patton

stefan hat gesagt…

Lieber Kash,

danke für Deinen Beitrag.

Ihr Beitrag hat mich einfach nur umgehauen und ich möchte Sie dringlichst ermahnen, aufzupassen welche Rückschlüsse Sie aus Textpassages des Koran ziehen! Vermutungen mögen ja gemacht werden. Jedem das seine. Doch Tatsachen aus Sätzen zu entnehmen, die teils sogar falsch übersetzt werden, sollte man meiden.Nur wurde hier nichts falsch übersetzt, sondern es steht so im Koran und die von mir verwendete "Variante" ist sogar die harmloseste. Mohammed hat sich mit seiner "Kreuzigungsvariante" im Koran vergallopiert und eine Gotteslästerung formuliert. Ist nun mal so, Mohammed hätte seine Worte etwas vorsichtiger auswählen sollen.

Eines der größten Probleme der arabischen Sprache ist ihre unglaubliche Vielfälltigkeit und die komplexen Möglichkeiten, die einem Schreiber helfen, ganz bestimmte Aussagen mit Wörtern zu beschreiben, die in einem anderen Kontext oder gar nur einer anderen AUSSPRACHE eine vollkommen andere Bedeutung haben können. Dies nur zur Sprache an sich. Weshalb ich auch überzeugt bin das Gott arabisch niemals als Sprache der Verkündung verwendet hätte. Das Jesus Armäisch geredet hat und das was er gesagt wurde überweigend in Alt-Griechisch niedergeschrieben wurde hat einen guten Grund: Alt-Griechisch ist eine Sprache mit der man sehr gut und unmissverständlich Sachverhalte umschreiben kann. Das genaue Gegenteil von Arabisch. Gott ist allmächtig, Gott kennt auch die Probleme mit der arabischen Sprache, Gott kennt die Vorzüge anderer Sprachen.
Aber da ich mir der Schwächen der arabischen Sprache bewusst bin ziehe ich immer mehrere Übersetzungen zu Rate und verwendet nach Möglichkeit die Interpration des ersten Koran-Gelehrten und Autoren des Korans: Mohammed. Mohammeds überlieferte Aussagen in den Hadithen sind eine sehr gute Richtschnur wie vieles im Koran zu verstehen ist, eine Sichtweise die auch viele Islamgelehrte haben.

Dazu hat selbst Mohammad, ALLAHS Segen sei mit ihm, sagte, die meisten Fehler des Menschen werden mit Ihrer Zunge gemacht, weil sie leicht ist. nur weil man im Islam glaubt, Jesus sei nicht gekreuzigt worden, berechtigt Sie dies bitte schön noch LANGE nicht den Vorwurf der Gotteslästerung so einfach auszusprechen!Die Gotteslästerung ist nicht die Behauptung das Jesus nicht gekreuzigt wurde, sondern das Mohammed meinte das Jesus und Gott es zulassen würden das ein anderer an seiner Stelle gekreuzigt wird, das eine Täuschung bzw, Show aufgeführt wird. "dies wurde ihnen nur vorgetäuscht" heisst es und was ist das in Deinen Augen? Traust Du Gott zu das er Menschen täuscht, bzw. reinlegt? Mohammed hat Gott das zugetraut und das ist Gotteslästerung.

Vielmehr könnte doch auch die simple These vertreten werden, daß Jesus geschützt oder beschüzt und nie gefunden wurde und man aus der Not keinen Schuldigen zu finden einen Jünger oder Anhänger als Opfer nahm. Immerhin ging es hierbei um politische Machtdemonstration. Und was man nicht alles aus Angst diese zu verlieren tut...Hier sieht man den fundamentalen Unterschied zwischen der christlich-jüdischen Sichtweise von Gott und der islamischen Sichtweise von Allah. Ich spreche bewusst von Gott und Allah - um den Unterschied deutlich zu machen. (Es ist mir klar was Allah übersetzt heißt.)
Die christlich-jüdische Sichtweise ist kurz umschrieben: Gott ist allmächtig. Das Gott allmächtig ist sieht man in all seinen Taten und und der Vollkommenheit eines jeden seiner Schritte. Das bezeugt die Bibel sehr umfangreich und sehr konsequent und wenn man prüfen will ob die Bibel das korrekte Wort Gottes enthält, dann ist genau dies ein sehr guter Ansatz.
Die islamische Sichtweise von Allah ist anders. Natürlich heißt es im Koran das Allah allmächtig ist, nur wird Allah allzu oft total anders geschildert. Eben auch von Dir, Du meinst wirklich das Gott es zugelassen hätte das ein anderer als Jesus gekreuzigt wird? Du meinst wirklich das Gott dieser Fehler unterlaufen wäre und eine Täuschung notwendig wurde? Du meinst wirklich das Gott diesen Betrug mitgemacht hätte. Damit bezeugst Du das Du meinst das Allah nicht allmächtig ist (... und natürlich auch begehst Du eine Gotteslästerung). Die Schlußfolgerung - Allah ist eigentlich nicht Allmächtig - kann man im Koran übrigens öfters feststellen kann, eine Schlußfolgerung die auch zeigt das der Koran nicht Gottes Wort sein kann.

Also noch einmal für Sie: Kein vernünftiger, waherer Muslim wird JEMALS die Heiligen Bücher, Propheten und Schriften verleugnen.Was Du aber machst. Siehe nächster Absatz:

Es ist nur so, dass viele der anderen Bücher im gegensatz zum Koran viele Male abgeändert und "verbessert" wurden. Dieser Umstand macht den Koran für viele Menschen dieser Welt glaubwürdiger und authentischer.Mit solchen Aussagen wäre ich sehr vorsichtig, die Geschichte des Korans zeigt etwas anderes auf. Inwiefern ist der Koran glaubwürdiger und authentisch? Glaubwürdiger als was? Authentischer als was? Du solltest Dich mal stärker mit der Geschichte des Korans beschäftigen.
Also las uns mal prüfen was der Koran ist, ob er glaubwürdig und authentisch ist. Ob er sogar - wie es heißt - das Wort Allahs ist.
Welchen Koran? Der Koran der Heute üblich ist geht auf die Lesart der Al-Azhar-Universität zurück. Eine von 11 Lesarten, eine von 11 Varianten. Welche ist die richtige Variante, welche ist die glaubwürdige Variante, welche ist die authentische Variante? Kannst Du mir das sagen?
Oder: Warum weiß Heute keiner mehr in welcher Reihenfolge die Suran anzuordnen sind? Mangels diesen Wissen ordnet man sie ja der Länge nach, was eine reine Willkür ist, im Koran steht nichts das man das so tun sollte.
Nur wenn man schon nicht mehr weiß in welcher Reihenfolge der Text zu ordnen ist - was hat man dann noch alles vergessen?
Oder: Im Gegensatz zur Bibel - die durch sehr viele Funde sehr gut belegt ist - gibt es vom Ur-Koran nichts mehr. Man muss einfach glauben das der Kalif Uthman den Koran korrekt zusammengestellt hat und nichts vergessen hat. Und man muss glauben das es seine Nachfolger unterlassen haben den Koran aus politischen Gründen zu ändern und auch - trotz mangelnder arabischer Schrift - alles korrekt weitergegeben wurde? Bekanntlich wurden Teile vom Koran ursprünlich in Armäisch und anderen Sprachen festgehalten. Wohl auch Jahrhunderte nach dem Ableben von Mohammed, wie Funde belegen. Was vielfältige Übersetzungsprobleme mit sich bringt. Und wie Funde ebenfalls belegen ... hat sich doch einiges im Laufe der Jahrhunderte geändert.
Hinzu kommt das die Schiiten seit 1300 Jahren das Werk von Uthman kritisieren und meinen das wesentliche Teile fehlen. Zum Beispiel die Nachfolgeregellung von Mohammed. Das dies auch durch Hadithe belegt wird macht es sehr schwer zu glauben das der heutige Koran auch nur ansatzweise dem entspricht was Mohammed gesagt hat.

Authentischer erscheint der Koran nur wenn (und weil) man keine kritische Sicht innerhalb des Islams zulässt. Dabei bezeugt schon der Inhalt des Korans das da einiges nicht OK sein kann. Jeder kann unzählige Fehler im Koran finden. Fehler die es nicht gegeben dürfte, wenn jedes Wort vom Koran das Wort Allahs sein soll. Fehler die man aber sehr leicht erklären kann wenn man das Weltbild von Mohammed betrachtet - und seine Sicht als gering gebildeten arabischen Karawanenführer als Grundlage nimmt.

Interessante Links zum Thema:
http://liebe-oder-unterwerfung.blogspot.com/2009/02/bibel-oder-koran-was-wurde-gefalscht.htmlhttp://de.wikipedia.org/wiki/Lesarten_des_Koranshttp://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Korantextshttp://de.wikipedia.org/wiki/Rasmhttp://de.wikipedia.org/wiki/Arabische_SchriftAuch die Tatsache, dass sehr viele "geborene" Muslims in ihrem Leben öfter aus dem Islam austreten als ihre wissenden Brüder, tut nichts zur Sache, wenn man sich sachlich über den Inhalt der Religion unterhalten möchte.Alle mir bekannten Ex-Muslime sind wegen dem Wissen über den Islam ausgetreten. Sie haben sich intensiv mit dem Koran, den Hadithen, verschiedenen Auslegungen und vielen mehr beschäftigt und wollen deshalb nichts mehr mit dem Islam zu tun haben. Alleine die Beutesure ist schwer verdaulich für jeden Menschen mit ein wenig Gerechtigkeistempfinden. Dann noch der Anspruch des Korans "Wort Gottes zu sein" - ein Anspruch den das Buch nicht erfüllen kann.
Und: Diese Ex-Muslime sind "ausgetreten" obwohl ihnen oftmals Gewalt angedroht wurde. Das ist ja die andere Seite des Islams: Gewalt gegen jede kritische Sicht. Siehe auch:
http://liebe-oder-unterwerfung.blogspot.com/2009/04/mohammed-sagt-wer-seine-religion-andert.htmlAuch im Westen und Osten gibt es Menschen mit vorbildlichem Verhalten und DIE MEISTEN anderen, die mitlaufen, wobei ein großer Teil davon am Ende missverstanden hat worum es eigentlich geht. Und genau da ist dann Authentiztät und Originalität einer Quelle sehr wichtig.Welcher Quelle? Welche der Koran-Lesarten ist Deiner Meinung nach richtig?

Ich möchte mich am Ende noch bei Ihnen bedanken, denn auch durch Ihren Beitrag, so kontrovers ich Ihn auch finden mag, tragen Sie gewollt oder nicht, zur Völkerverständigung bei!Gerngeschehen. Ich weiß das wir mit unseren kritischen Beiträgen auch etwas anderes erreichen: Das Muslime anfangen den Islam zu hinterfragen. Das ist dringend notwendig, ohne kritische Hinterfragung bleibt der Islam dort wo er in vielen Teilen der Welt ist: Im Jahre 622 n. Chr.
Ohne Reform, ohne kritische Betrachtung des Korans, ohne Aufarbeitung der islamischen Geschichte, ohne Anerkennung der Gleichberechtigung von Mann und Frau, ohne Anerkennung der Religionsfreiheit, ohne wirklichem Bekenntnis zum Frieden - ist der Islam nicht überlebensfähig. Alleine aus dem Grund weil der Islam sich selber sein größter Feind ist.

Viele Grüße


Stefan

der Balken im Auge hat gesagt…

Ich möchte Sie doch bitten, auf Unterstellungen, Übertreibungen, unangebrachte Spekulationen etc zu verzichten.
Das vergiftet nur die Atmosphäre. Ich empfehle Ihnen, sich auf Fakten zu beschränken, das wäre hilfreicher.

Sie behaupten: “Der Koran sagt: Jesus und Gott sind Betrüger”. Das ist natürlich nicht richtig. Der Koran sagt das keinesfalls. Sie interpretieren das so.
Wo steht hier, dass Gott jemanden täuscht?

Was Sie hier nicht erwähnen: Adressat dieser Offenbarung sind die Juden. Selbst nach allgemeiner “christlicher” Auffassung haben nicht die Juden Jesus (a.s.) getötet, sondern die Römer. Die koranische Aussage wäre also auch in dieser Hinsicht aus christlicher Sicht korrekt.
“und jene, die in dieser Sache uneins sind, sind wahrlich im Zweifel darüber sie haben keine Kenntnis davon, sondern folgen nur einer Vermutung; und sie haben ihn nicht mit Gewissheit getötet.” Nun, wer sind diejenigen, die uneins sind, im Zweifel sind, die keine Kenntnis, davon haben, die nur einer Vermutung folgen? Ich gebe Ihnen einen Rat: lesen Sie die vier kanonischen Evangelien, das neue Testament, studieren Sie die Geschichte des Urchristentums. Insha Allah finden Sie Antworten.
Nur ein kurzer Hinweis: an welchem Tag wurde Jesus eigentlich gekreuzigt? Am Tag des Passahmales oder am Tag davor? Und zu welcher Uhrzeit? Im Zweifel? Keine Gewissheit? Was vermuten Sie? Wer waren die Augenzeugen der Kreuzigung? Was vermuten Sie? Und was waren seine letzten Worte? Was vermuten Sie? Haben Sie keine Gewissheit? Wurde er “gekreuzigt?” Sind Sie sicher? In den Originalmanuskripten ist nur von “Holz” oder “Pfahl” die Rede ... Die koranische Offenbarung beschreibt auch an dieser Stelle (Sure 4:157) exakt die reale Lebenswirklichkeit derer, die die Wahrheit nicht annehmen wollen. Sie täuschen sich meiner Meinung nach selbst.

Entschuldigung, zu behaupten, Gott habe die Menschen getäuscht, ist unsinnig. Gott hat natürlich dafür Sorge getragen, dass die Wahrheit jederzeit jedem zugänglich war und ist, der sie aufrichtig sucht. Der historische Beweis dafür sind die führenden arabisch-jüdischen und christlichen Gelehrten, die den Islam zur Zeit des Propheten Muhammad (sas) annahmen. Sie fanden die Botschaft des Islam durch den Propheten Muhammad (sas) bestätigt in ihren eigenen (damals noch zugänglichen) heiligen Schriften. Und daran besteht kein Zweifel.

Hier noch abschließend einige Bibelstellen zum nachlesen, in denen Gott oder Jesus angeblich bewusst täuschen:
Markus 4:10-12
2. Thessalonicher - Kapitel 2,11
Jeremia 4,10 (weitere können folgen, falls Sie darauf Wert legen)

Im Licht dieser Textstellen erscheint mir Ihr Artikel doch recht heuchlerisch, ich muss es leider so sagen.
Möge Gott Sie rechtleiten. Der Friede sei mit Ihnen.

“Alif Lam Mim. Dies ist (ganz gewiß) das Buch, das keinen Anlaß zum Zweifel gibt, eine Rechtleitung für die Gottesfürchtigen (sura 2,1)”

stefan hat gesagt…

Hallo "Balken im Auge",

> Ich möchte Sie doch bitten, auf Unterstellungen, Übertreibungen, unangebrachte Spekulationen etc zu verzichten.
> Das vergiftet nur die Atmosphäre. Ich empfehle Ihnen, sich auf Fakten zu beschränken, das wäre hilfreicher.

Das ist keine Unterstellung, sondern die Konsequenz aus dem was im Koran steht. Bitte lesen Sie selber nach.

> Sie behaupten: “Der Koran sagt: Jesus und Gott sind Betrüger”. Das ist natürlich nicht richtig.
> Der Koran sagt das keinesfalls. Sie interpretieren das so.
> Wo steht hier, dass Gott jemanden täuscht?
Sie sollten sich an dieser Stelle etwas mehr mit den Kommentaren zum Koran beschäftigen. Auf den Vorwurf von Christen hin, das diese Show ja eine Täuschiung ist, heisst es oft: "Allah ist der beste Listenschmied". Bitte informieren Sie sich dazu bei einem islamischen Theologen, ich habe hier nur aufgegriffen was Muslime mir gesagt haben. Nur warum soll Allah ein Listenschmied sein und Menschen hereinlegen?

Und eine Frage mal. Allah ist doch allmächtig und allwissend, oder? Dann hat er kaut Koran doch schon zu lebzeigten von Jesus gewusst ein anderer gekreuzigt werden sollte als Jesus. Das scheint aber egal zu sein, es wird eine Täuschung inszeniert und Allah findet es OK. Deshalb meine - genau genommen auch von vielen islamischen Theologen unterstützt - These: "Jesus ein Betrüger? Gott ein Betrüger?" Denn genau das macht der Koran aus Jesus und Gott bei diesem Spielchen.

> Was Sie hier nicht erwähnen: Adressat dieser Offenbarung sind die Juden. Selbst nach
> allgemeiner “christlicher” Auffassung haben nicht die Juden Jesus (a.s.) getötet, sondern die
> Römer. Die koranische Aussage wäre also auch in dieser Hinsicht aus christlicher Sicht korrekt.
Ach so, Juden darf man täuschen?

> “und jene, die in dieser Sache uneins sind, sind wahrlich im Zweifel darüber sie haben keine
> Kenntnis davon, sondern folgen nur einer Vermutung; und sie haben ihn nicht mit Gewissheit
> getötet.” Nun, wer sind diejenigen, die uneins sind, im Zweifel sind, die keine Kenntnis,
> davon haben, die nur einer Vermutung folgen? Ich gebe Ihnen einen Rat: lesen Sie die vier
> kanonischen Evangelien, das neue Testament, studieren Sie die Geschichte des Urchristentums.
Warum zitieren Sie nur einen Teil des Absatzes? Offensichtlich passt Ihnen der Anfang nicht in dem steht:
"„Und wegen ihrer Rede: "Wir haben den Messias, Jesus, den Sohn der Maria, den Gesandten Allahs, getötet", während sie ihn doch weder erschlagen noch gekreuzigt hatten, sondern dies wurde ihnen nur vorgetäuscht;"

Also steht drinnen das die Tötung von Jesus eine Täuschung war. Also was ist Gott nun laut Koran?

Offensichtlich passt Ihnen nicht was im Koran steht, selbst die nicht von Ihnen verwendete Übersetzung müssen sie so weit kürzen damit sie passt. Bitte tun sie so etwas nicht. Ich muss mir von Atheisten oft anhören das wir Gottgläubige alles nach belieben verdrehen und das kommt daher das in Glaubensfragen zu oft nur mit der halben Wahrheit gearbeitet wird. Bitte tun Sie das nicht, Gott hat verdient das wir bei der Wahrheit bleiben.

stefan hat gesagt…

> Nur ein kurzer Hinweis: an welchem Tag wurde Jesus eigentlich gekreuzigt? Am Tag des Passahmales
> oder am Tag davor? Und zu welcher Uhrzeit? Im Zweifel? Keine Gewissheit? Was vermuten Sie? Wer
> waren die Augenzeugen der Kreuzigung? Was vermuten Sie? Und was waren seine letzten Worte? Was
> vermuten Sie? Haben Sie keine Gewissheit? Wurde er “gekreuzigt?” Sind Sie sicher? In den
> Originalmanuskripten ist nur von “Holz” oder “Pfahl” die Rede ... Die koranische Offenbarung
> beschreibt auch an dieser Stelle (Sure 4:157) exakt die reale Lebenswirklichkeit derer, die die
> Wahrheit nicht annehmen wollen. Sie täuschen sich meiner Meinung nach selbst.
Von was wollen Sie ablenken? Davon das im Koran steht das die Tötung von Jesus eine Täuschung war? Wann Jesus gekreuzigt wurde steht in der Bibel. Das es eine Kreuzigung war ist unbestritten in den Evangelien und vielen ur-christlichen Dokumenten nachzulesen - was ich übrigens getan habe. Gerade die vielen ur-christlichen Dokumente sind ein wunderbares Zeugnis für Jesus - etwas was es im Islam ja nicht gibt.

> Entschuldigung, zu behaupten, Gott habe die Menschen getäuscht, ist unsinnig.
Stimmt, es ist unsinnig. Steht aber im Koran. Sorry.

> Gott hat natürlich dafür Sorge getragen, dass die Wahrheit jederzeit jedem zugänglich war
> und ist, der sie aufrichtig sucht.
Stimmt, das nennt man heilgier Geist. Aber das verneint Ihr Muslime ja.

> Der historische Beweis dafür sind die führenden arabisch-jüdischen und christlichen Gelehrten,
> die den Islam zur Zeit des Propheten Muhammad (sas) annahmen. Sie fanden die Botschaft des
> Islam durch den Propheten Muhammad (sas) bestätigt in ihren eigenen (damals noch zugänglichen)
> heiligen Schriften. Und daran besteht kein Zweifel.
Echt ... warum wurden dann so viele Juden und Christen ermordet? Offensichtlich gab es große Probleme Juden und Christen zu überzeugen. Und das die Juden Mohammed nicht für voll genommen haben, hat er ihnen nicht nachgesehen. Dabei haben sie von ihm nur verlangt er soll Beweise bringen das er Prohpet ist, was er nicht getan hat. Er hat dann Unsinn erzählt wie das Juden daran glauben das "Esra der Sohn Gottes" ist. Was dazu führt das Mohammed erst Recht nicht punkten konnte. Das Mohammed von einer Jüdin vergiftet wurde die getestet hat ob er als Prophet erkennt was sie getan hat - zeigt das Mohammed nicht wirklich glaubwürdig war und daran sogar qualvoll gestorben ist. Mehrere Monate soll er gelitten haben.

Und warum hat der Islam so eine panische Angst davor das Muslime konvertieren? Mohammed selber schlug die Todesstrafe vor - offensichtlich hielt er selber seine Religion nicht glaubwürdig genug.

stefan hat gesagt…

> Hier noch abschließend einige Bibelstellen zum nachlesen, in denen Gott oder Jesus angeblich
> bewusst täuschen:
> Markus 4:10-12
Hier erklärt Jesus warum er in Gleichnissen redet. Wo steht da etwas von Täuschung?

> 2. Thessalonicher - Kapitel 2,11
Dort wird erkärt warum Gott es zulässt das Menschen die nicht an seine Worte glauben einem Irrtum verfallen.
Eine wichtige Frage der Gerechtigkeit Gottes die hier diskutier wird, aber das Gott täuscht oder sogar eine Show abzieht steht dort nicht. Natürlich ist es so das Gott es zulässt das Menschen andere Wege gehen, aber das ist nun mal das Leben. Würde Gott das nicht zulassen wären wir keine freien Menschen. Mit "bewusst täuschen" hat das nichts zu tun, Gott läst nur zu das man andere Wege geht. Lesen Sie doch mal das ganze Kapitel.

> Jeremia 4,10
Dort geht es - wenn man alles liest ist es zu erkennen - um das gleiche Thema wie in 2. Thessalonicher - Kapitel 2,11

> (weitere können folgen, falls Sie darauf Wert legen)
Ich würde Ihnen anraten das Sie mal die ganze Bibel lesen. Denn an Hand der Stellen merkt man das Sie nicht wissen um was es jeweils geht. Sie haben also keine Ahnung von der Bibel, zitieren aber daraus. Was sagt mir das?
Sie reden viel über Trinität (Anderen Thread) und haben eine festgefahrene Meinung. Sie fordern von mir "Frage und lerne" (Anderer Thread), aber haben selber sehr große Defizite.

> Im Licht dieser Textstellen erscheint mir Ihr Artikel doch recht heuchlerisch, ich muss es leider so sagen.
Ein Vorwurf der auf tönernen Füßen steht wendet sich gegen einen selber. Sie sollten Ihre Worte etwas vorsichtiger wählen.

> Möge Gott Sie rechtleiten.
Mir scheint Sie haben hier ein Problem. Warum wohl hat Gott sie hierher geführt? Offensichtlich ist der Koran Fehlerhaft und auch das darin vermittelte Gottesbild ist nicht in Ordnung. Ich denke mir das Gott Ihnen eine Chance gibt jetzt einiges zu hinterfragen. Das Sie mich zum lernen auffordern, aber selber Defizite haben. Das Sie unsere Artikel heuchlerisch bezeichnen, aber ihre Beweise das Gegenteil bezeugen, zeigt doch das es an Ihnen nagt was sie lesen. Also, warum versuchen Sie nicht mehr von uns Christen kennenzulernen? Lernen schadet nicht und wenn wir so falsch liegen, dann werden Sie das sicher erkennen. Und wenn Sie - wie sie sagen - eine persönliche Beziehung zu Gott haben, dann wissen Sie doch das Gott Sie nicht verlässt. Gott blickt in Ihr Herz und weiß das Sie es gut meinen. Dann kann nichts schief gehen, dann weist Ihnen Gott den richtigen Weg (Siehe 2. Thessalonicher - Kapitel 2,11). Vertrauen Sie Gott. Suchen Sie immer nach der Wahrheit. Gott ist die Liebe, Gott ist die Wahrheit.

Ich bete für Sie.